Probe Stadtkapelle Fr. 19:00 - 21:00 Uhr, Probe Jugendkapelle Mi. 18:00 - 20:00 Uhr im "Alten Gymnasium"!

Jugend- und Stadtkapelle Mainburg
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12.08.2018  14:00 Uhr
Historischer Festzug
Wolnzach



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Geschichte
Im Oktober 1951 startete der ehemalige Militärmusikmeister Andreas Islinger zusammen mit den musikbegeisterten Josef Zintl und Georg Oswald den Versuch, eine Blasmusikkapelle – bestehend aus jungen Musikern – ins Leben zu rufen. Die Jugendlichen und ihre Eltern zeigten großes Interesse an der neuen Einrichtung und traten an den Verkehrsverein mit der Bitte heran, eine Musikschule zu gründen.
Die Leitung und Ausbildung der Kapelle übernahm selbstverständlich der Musikmeister Islinger. Er legte dadurch den Grundstein für eine neue Musikkapelle in Mainburg. Seine mit Liebe und Begeisterung geführte Aufgabe währte aber nicht lange. Unerwartet wurde Islinger am 06.09.1952 durch einen Schlaganfall aus dem Leben gerissen.

Die Anfänge der Knabenkapelle

Mit dem damaligen Bürgermeister Spenger und den Vertretern des Verkehrsvereins wurden mehrere Verhandlungen geführt, bis schließlich am 01.12.1952 die Hallertauer Knabenkapelle ihr offizielles Bestehen feierte. Die Hallertauer Knabenkapelle benötigte einen Nachfolger für Andreas Islinger, welchen sie in Adolf Stautner fand, der am 01.01.1953 die musikalische Leitung der Kapelle übernahm. In seiner Obhut befanden sich bereits 40 junge Musiker, die er – unter Mithilfe seiner Ehefrau – mit viel Mühe und Liebe betreute.
Ihr Können stellte die Kapelle bei verschiedenen Konzerten, Festzügen und sonstigen Veranstaltungen unter Beweis. Im Laufe der Zeit überschritten sie die Grenzen Bayerns und Deutschlands und begeisterten die Menschen mit ihrer Musik. Im Herbst 1954 wurden die ersten Uniformen angeschafft, die durch entsprechende Zuschüsse finanziert wurden.

Auftritt in Berlin 1968

Am 31.03.1975 beendete der langjährige Kapellmeister Adolf Stautner seine Tätigkeit aus altersbedingten Gründen. Von diesem Zeitpunkt an übernahm die Stadt Mainburg selbst die Sorge für das Wohl und die Förderung der Hallertauer Knabenkapelle.

Die Knabenkapelle mit Kapellmeister Stautner

Am 01.06.1975 bestimmte man Gottfried Seidl aus Salzburg zum Leiter der Kapelle. Im Laufe der Zeit sank jedoch die Mitgliederzahl von 1980 bis 1983 von 40 auf 24 aktive Musiker. Die Kapelle wurde für immer weniger Auftritte engagiert. Eine schwere Zeit brach an, sodass sogar die Auflösung der Kapelle ins Gespräch kam. Gottfried Seidl musste sein Amt niederlegen. Diese Entscheidung ergab sich aus verschiedenen Gesprächen.
Die Stadträte beschlossen, keinen hauptamtlichen Leiter für die Jugendkapelle zu bestimmen. Erst im Jahre 1984 kamen Vorschläge zur Lösung der Krise: Die Kapelle sollte – gestützt auf die Sing- und Musikschule, den Verkehrsverein und die Stadt – wiedergeboren werden. Es wurde wieder ein geeigneter Mann für die musikalische Leitung gesucht. Konrad Ehrlich übernahm diese Aufgabe.

Die Hallertauer Jugendkapelle


Mit 20 jungen Musikern begannen die Proben im Januar 1984. Verschiedene Auftritte ließen hoffen, dass es mit der Kapelle wieder bergauf geht. Doch schon kurze Zeit später wurde die Zahl der Musiker und Auftritte immer geringer. Konrad Ehrlich entschied sich 1989, dass Amt niederzulegen. Der Musiklehrer Frédéric Usberti übernahm für kurze Zeit die Leitung der Kapelle. Schließlich startete man im Jahre 1991 wiederum einen Versuch mit Lothar Hoenke, der mit 21 Musikern neu beginnen wollte. Im Jahre 1993 schließlich engagierte man Hermann Jalowitzki, genannt Jalo, für diese Aufgabe und es gelang ihm, die Hallertauer Jugendkapelle langsam aus ihrem langjährigen Dornröschenschlaf zu erwecken. Am 30.07.1998 löste sich die Jugendkapelle vom Verkehrsverein und es wurde ein eigenständiger Verein gegründet:
die Jugend- und Stadtkapelle Mainburg e.V.
Die Hallertauer Jugendkapelle Mainburg


Ludwig Schiechl übernahm das Amt des 1. Vorstandes und unterstützte die Kapelle wieder, wie er dies bereits über viele Jahre tat. Nach dreijähriger Amtszeit musste Ludwig Schiechl aus gesundheitlichen Gründen leider sein Amt niederlegen. Dessen Nachfolge trat im November 2001 Franz Zirngibl an, der bis zum April 2008 den Posten des 1. Vorstandes innehatte, ehe ihn Andreas Riedl in diesem Amt ablöste.
Zur Zeit Hermann Jalowitzkis konnte sich die Jugend- und Stadtkapelle Mainburg über einen Mitgliederstamm von rund 45 Mitgliedern freuen. Nach langjähriger guter Zusammenarbeit brach im Juni 2004 das innige Verhältnis Jalowitzkis zu Mainburgs Kapelle. Wieder wurde händeringend ein neuer Kapellmeister gesucht. Fündig wurde man im November des gleichen Jahres. Der 23-jährige Roland Hirmer trat in die Fußstapfen Jalos und leitet die Jugend- und Stadtkapelle Mainburg seither hervorragend als Dirigent.